Die Weltgeschichte des Taxis
Der Transport von Personen oder Gütern war seit Menschengedenken eine herausfordernde Angelegenheit. Unternehmerische Geister brauchten kaum Fantasie, um darauf zu kommen, dass mit den Transportmitteln über Wege Geld und Gut zu verdienen war.
Die Geschichte des Taxis beginnt schon im 17. Jahrhundert mit den Sänften, die zur öffentlichen Benutzung erstmals 1617 in Paris und 1668 in Berlin eingesetzt wurden.
Um den aus Frankreich zugewanderten Hugenotten, die kein Handwerk erlernt hatten, eine Einkommensquelle zu schaffen, ordnete Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst am 1. Januar 1668 an, dass in seiner Residenz 12 Sänften bereit stehen sollten.
► Im Jahre 1662 bot der Pferdehändler Nicolas Souvage Pferdewagen Paris zur Vermietung an. Wegen Unrentabilität wurde das Geschäft schnell wieder eingestellt.
► Erste Mietfuhrwesen entstanden in der ersten Hälfte des 17Jh. in Paris mit Pferdekutschen, später wurden sie durch Linienverkehr (fiacre) ersetzt. (Einstellung wegen Unrentabilität nach 10 Jahren)
► 24.12.1739: In Berlin wurde die Genehmigung für das erste öffentliche Lohnfuhrwesen erteilt.
► Ende des Jahrhunderts: Die erste „Satz und Ordnung“ zur Personenbeförderung wurde in München verfasst.
► Im Jahre 1811 führte der Dessauer Pferdehändler Alexander Mortgen (oder Mortier) in Berlin die „Warschauer Droschken“ ein, die bereits in Petersburg und Warschau im Einsatz waren.
► 1892 wird das Taxameter von Wilhelm Bruhn eingeführt.
► Bereits 1892 mussten die Pferdedroschkenbesitzer Taxameter in ihre Kutschen einbauen lassen. Dies waren zwei riesige, gusseiserne Kästen, die den Fahrpreis aus einer Kopplung von einem Entfernungsmesser und einem Zeitmesser anzeigten.
► In Stuttgart nahm im Mai 1897 die erste Motordroschke der Welt, die Viktoria-Kutsche von Daimler mit Halbverdeck, seinen Betrieb auf:
► 2 Zylinder, 8 PS, 24km/h, 70km Fahrleistung/Tag, Kosten 5.530 Mark.
► Zunächst wenig Sympathie: zu laut, stinkend fand wegen Geschwindigkeit, beheiztem Fond und abnehmbarem Verdeck jedoch schnell Anklang.
► Ausbau der Flotte bis 1899 auf 7 Fahrzeuge. Für die Droschkenfahrer in ihren Taxametern, wie die Fahrzeuge damals auch genannt wurden, war das Fahren nicht unbedingt leicht. Die Motordroschken hatten kein Dach, waren offen wie ein heutiges Cabriolet, und die Fahrer und auch die Gäste waren sämtlichen Witterungen ausgesetzt. Die Kombination aus Pferdefuhrwerken mit oftmals scheuenden Rössern und technisch wenig beschlagenen Motorkutschern sorgte für zahlreiche Unfälle. So gründeten viele Droschken-Unternehmer hauseigene Fahrschulen für ihre Kutscher, um für mehr Disziplin auf den Straßen zu sorgen.
► 29. November 1898: erster Antrag auf Zulassung einer Motordroschke
► 12. April 1899: Auf Antrag der Fa. Motor GmbH wurden 10 Motortaxameterdroschken nach genauen Untersuchungen in München in Dienst gestellt. Der Durchbruch der Motordroschken gelang jedoch erst endgültig mit der Einführung des sehr zuverlässigen und günstigen Renaults.
► 13. Februar 1900 in Deutschland: erste Elektromobildroschke in Berlin, ist jedoch zu teuer durch hohen Reifenverschleiß
► Benz und Daimler experimentieren in der Folgezeit mit Elektro-und sogar mit Hybrid-Droschken. Doch die Technik setzt sich nicht durch, sie ist zu unzuverlässig und teuer.
► Opel produziert 1906 das erste speziell als Taxi ausgebaute Automobil.
► Benz ist erst 1910 soweit und bietet seinen 10/18 PS-Wagen auch als auf Taxibedürfnisse zugeschnittene „Berliner Droschke“ an. Wie fast alle anderen Autos seiner Zunft trägt er eine Landaulet-Karosserie. Der Fahrer sitzt im Freien, die Passagiere im wettergeschützten Fond.
► Gleichzeitig präsentiert die Daimler-Motoren-Gesellschaft den Mercedes 10/20 PS, der schnell viele Freunde unter den Droschkenkutschern gewinnt. Bemerkenswert ist die Liste der Zusatzausstattungen: Scheinwerfer, Hupe, Tachometer oder Scheibenwischer gibt es nicht ab Werk, sondern nur gegen Aufpreis. Genau wie einen automatischen Zigarettenanzünder, der den Glimmstängel bereits rauchbereit herausgibt, und ein Gerät zur Erwärmung von Bockwürsten im Kühlwasser.
► Um 1910 ließen verschiedene Städte ihre Taxen in bestimmten Farben lackieren, z. B. in Berlin: Motordroschken Marstallbraun Elektrodroschken Elfenbein
► Die ersten Taxi-Fernrufsäulen wurden in Hamburg installiert.
► Mit Beginn des 1. Weltkrieges wurde der Aufschwung des Taxigewerbes zuerst einmal gestoppt. Benzin, Öl und Gummi wurden für das Heer bereit gestellt. In dieser Zeit konnte die Elektrodroschke einen kurzen Aufschwung erleben.
► Während des 1. Weltkrieges durften die Droschken nur wichtige Fahrten ausführen, für die der Fahrgast eine amtliche Genehmigung vorzuzeigen hatte. Die Motortaxameter, die nicht dem Heer zur Verfügung gestellt werden mussten, fuhren, bis der letzte Tropfen Benzin verbraucht war und wurden dann eingemottet.
► Elektrodroschken nahmen rapide ab, da sie langsam waren und veraltet aussahen. Neue Elektrodroschkenmodelle konnten sich nicht durchsetzen, was hauptsächlich an organisatorischen Problemen lag.
► 1921-23: Einführung von Spartaxen (Dreiradvehikel) der Firma Cyclon: „Cyclonette“, da die Gebühren für normale Droschken zu teuer waren.
► 1925/26: Hanomag baute 2-Sitzer, der auch noch als Kleindroschke angeboten werden konnte (Spitzname: Kommissbrot).
► 1925: Motax (Motorrad-Droschken): Weil zu viele Unternehmen auf Motorrad-Droschken umstiegen, wurde 1927 die Genehmigung für diese Gefährte jedoch wieder eingezogen. Darauf hin gab es kurzzeitig wieder mehr Pferdefuhrwerke, bis die Stadt Berlin schließlich 1926 ein neuartiges Taxi-Rufsäulensystem in Betrieb stellte. (Die ersten Rufsäulen waren bereits 1912 in Hamburg aufgestellt worden.)
► Am 02.04.1928 - 04.06.1928 Fahrt des »Eisernen Gustavs« von Berlin nach Paris. Aus Protest gegen die Motor-Taxis, die die Pferdedroschken inzwischen fast verdrängt hatten, trat der Berliner Pferdedroschkenbesitzer Gustav Hartmann, besser bekannt als der „Eiserne Gustav“.
► 02.04.1928 seine letzte Pferdedroschkenfahrt von Berlin nach Paris und wieder zurück, an. Bis dahin hatte er selbst versucht auf Kraftdroschken umzusteigen. Da er jedoch aufgrund seiner riesigen Schuhgröße ständig Gas, Kupplung und Bremse zugleich trat, gab er das Unterfangen wieder auf.
► Im Laufe der 30-er Jahre fiel es vielen Droschkenbesitzern immer schwerer, sich die gesetzlich vorgeschriebene Dienstkleidung zu beschaffen und zu pflegen. So mussten die Taxifahrer in Bremen dunkelblaue Röcke mit glänzenden Knöpfen und dunkelgraue oder dunkelblaue Überzieher (Mäntel) tragen. Dazu gehörte der obligatorische dunkle Zylinder. Für die am Ende der 30-er Jahre verbliebenen Droschkenfahrer wurde die Kleidungsordnung gelockert, jedoch blieben dunkle Bekleidung und Mütze Vorschrift.
► Bis 1936 entwickelte sich Mercedes immer mehr zu der Marke für Taxifahrer. Mit der Einführung der Dieseltechnik Im Olympiajahr starteten die Stuttgarter auf dem Droschkenmarkt noch mal richtig durch.
► Die erste große Innovation nach der Einführung des Taxameters war der 2-Wege Sprechfunk Ende der vierziger Jahre.
► In den Kriegswirren des 2. Weltkrieges kam das Droschkengewerbe erneut zum Erliegen. Fahrer und Fahrzeuge, fast ausschließlich deutsche Fabrikate, wurden eingezogen. So verblieben nur noch ausländische Fahrzeuge und Fahrer, die für den Kriegsdienst untauglich oder zu alt waren.
► 1944 stellt die allerletzte Pferdedroschke aus Futtermangel ihren Betrieb ein.
► 1945: Einführung der Fahrrad-Taxen als Not-und Übergangslösung
► 1947: Taxibal: britische Taxis nur für Besatzungsmächte, für Deutsche verboten.
► Nach dem 2. Weltkrieg teilten sich 2 Fabrikate, der Mercedes Benz mit seinem 170-er und Opel mit seinem Opel-Kapitän den Taximarkt. Dennoch taten sich die Taxiunternehmen bei der Wahl eines Modells schwer. Boten alte Modelle aus Vorkriegsjahren Platz für 6-8 Personen, konnten jetzt bei den neuen Modellen nur mehr 4-5 sehr schlanke Personen Platz finden. Die Spezialkarosserie von früher gab es nicht mehr, nun waren die Taxis umfunktionierte schlanke Serienlimousinen. Die angebotenen Großraumtaxis ähnelten mehr einem Omnibus und wurden von den Droschkenunternehmen nicht akzeptiert.
► Im März 1953 bekam München die ersten Funktaxen und besitzt neben Zürich die modernste Taxieinrichtung des Kontinents.
► Am 31. Juli 1961: größte Demonstration von Taxifahrern: Das Bundesamt zählt den 50ten Taxifahrermord; Konsequenz: Viele Fahrer lassen sich in Judo ausbilden, tragen Gaspistolen oder führen Schäferhunde mit sich im Taxi.
► Erfindung der Tränengas-Sprühanlage (jedoch nur in 100 Taxen eingebaut).
► Am 6.1.1966 trat die »Trennwandverordnung« unter den Bundesverkehrsminister Georg Leber (SPD) in Kraft.
► Am 14.5.1969 wurde die »Trennwandverordnung« auf starken Protest aus der Taxibranche hin in eine Kann-Vorschrift geändert.
► Seit 1971 müssen in Deutschland Taxis die Farbe Hellelfenbein (Farbe RAL-Nummer 1015) haben.
► Im Sommer trat ein altes Gesetz von 1939 der BO-Kraft (Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr) wieder in Kraft, - das Sprechverbot für Taxifahrer. Dem Taxifahrer, der sich mit seinen Gästen unterhielt, konnte ein Bußgeld auferlegt werden. Die Taxifahrer boykottierten dieses unsinnige Gesetz und nach gut einem Jahr wurde es wieder aufgehoben.
► Die nächste große Innovation setzte sich in den 80ern mit der Einführung von Computersystemen durch. Deutschland
Frauen am Taxi-Lenkrad
► 1908 Erste Frau Deutschlands hinterm Taxilenkrad ist eine Ungarin.
► 1929 versucht eine Berliner Droschkengesellschaft, nur Frauen einzustellen, um den Ruf der Taxis zu verbessern und so die männlichen Fahrer zu zwingen, sich gepflegter und seriöser zu präsentieren. Doch damit hatte er keinen Erfolg. Frauen sind bis heute in der Minderheit Ausnahme: In Paris gibt es 1940 sehr viele Frauen als Taxifahrer, da die Männer alle bei der Armee sind und Ausländer nicht die genügend Ortskenntnis besitzen.
Die Geschichte des Taxis der DDR
► Am 1.9.1946 wird die Personenbeförderungsgesellschaft gegründet, zunächst mit wenigen Taxen, die teilweise von Privatleuten eingezogen wurden.
► Am 1. Juli 1951: Gründung der VEB Taxi
► Alle Taxen waren schwarz mit 5x5cm Karomuster. Später Aufhebung der Farberkennung aus Kostengründen: Erkennung nur noch durch Leuchtschild.
► Viele Taxen waren Gasgetrieben.
► Keine Taxameter bis zum Ende der DDR
► Es herrschte Kleiderordnung.
► Höflichkeitswettbewerb: Die Kunden geben ihre Meinung nach der Fahrt auf Zetteln an.
► Taxistand mit Rufsäule, Taxis stehen nebeneinander, nicht hintereinander.
► Viel zu wenige Taxen in der DDR-> sehr viele Schwarztaxis
► Taxifahrer war ein angesehener Beruf.
► 2-jährige Lehre: Grundlehrgang für Metallberufe, fahrtechnische Ausbildung, 2 Jahre Fahrpraxis sammeln auf LKW.
► Einführen einer Taxi- Selbstfahrvermietung (Kleinwagen, Motorräder, Roller+ Anhänger, Campingfahrzeuge): Sie sollte den gesamten Privatverkehr ersetzen, schaffte es aber nicht mal in Ansätzen.
Die Geschichte des Taxis von London
► Ende des 16.Jahrhunderts gab es in der ehemalige DDR schon 250 Mietkutschen in London.
► 1823 David Davies führte Cabriolet-Droschken aus Frankreich ein (daher der Name Cabs).
► 1831 Erste „Spielregeln“ wurden festgelegt (bereits 1200 Kutschen unterwegs)
► 1843 Alle Taxifahrer müssen metallene Marken mit ihrer Lizenznummer tragen.
► 1848 Alle Kutschen werden durch neue Typen ersetzt: einachsige „Hansom Cabs“ und zweiachsige „Clarence Cabs“, 1903 erlebten sie ihren Höhepunt:11404 Droschken in London.
► 1875 Gründung des Cabman`s Shelter Fund, der bis 1914 61 Aufenthaltsräume mit Imbiss für Taxifahrer betrieben hat. Heute existieren immer noch 14 Stück.
► Das erste Elektrotaxi der Welt, der Bersey, wurde in London zugelassen.
► 1897- 1899: 14 Elektrodroschken waren die ersten Motorgetriebene Droschken: 14km/h, 30Meilen Reichweite.
► 1903 Die erste Benzindroschke „Prunel“ kam aus Frankreich(12PS, 36km/h).
► 1906 Das Taxameters wurde eingeführt und die ersten Zulassungs-und Bauvorschriften für London-Cabs erlassen, z.B. max. Wendekreis von 7,62 Metern, Platzierung des Gastes nahe dem Fahrer,...
► 1907 Durchbruch der Autotaxameters durch neue Renault „AG“-Taxen.
► 1910 Mehr Automobiltaxen als Pferdedroschken, fast nur Zweisitzer Es gab über 40 Firmen, die Taxis bauten, die Zahl sankt jedoch rapide. Im ersten Weltkrieg gibt es nur noch „Unics“.
► Am 7.6.1930 Erstes Austin-Taxi nahm seinen Dienst auf und war sehr beliebt.
► 1958 Trotz 4 anderer Firmen bestimmte der neue Austin FX4, der im September vom Band lief, das Straßenbild und wird 39 Jahre produziert, nicht weil es so gut war, sondern weil kein Geld da war, ein neues zu entwickeln. Der größte Konkurrent war Metrocab Ltd. mit einem Kunststoffauto.
► 1988 Aufhebung der Farbpflicht (schwarz)
► 1989 Alle Taxen müssen für Rollstühle zugänglich sein. Um Taxifahrer zu werden muss man eine 3-jährige Berufsausbildung absolvieren und im Umkreis von 6 Meilen alle 25000 Straßen kennen (härteste und beste Ausbildung der Welt).
► Am 13.9.1899 erster Tote durch Unfall mit Taxi London.
Die Geschichte des Taxis von New York
► 1907 Harry N. Allen importierte 600 Benzin-betriebene rot-grüne Taxis aus Frankreich für New York. Er war der erste Flottenbesitzer, der seine Taxis gelb lackierte, nachdem er festgestellt hatte, dass diese Farbe aus weiter Entfernung am besten erkennbar ist. Mit der Einführung benzinbetriebener Autos und des Taxameters florierte die Taxi-Industrie.
► In der Zwanzigern erkannten viele Industrielle das wirtschaftliche Potenzial der Taxi-Industrie. Große Flotten wurden von General Motors und Ford betrieben, die größte war jedoch mit Abstand die Checkered Cab Manufacturing Company.
► 1913 Der Linzer Immigrant Johannes Hertz baute eine Taxiflotte mit Checkercabs auf. Er legt erstmals höchsten Wert auf die Qualität des Services am Kunden und sucht sich seine Fahrer dementsprechend aus. Seine Autos lackiert er gelb und seine Fahrer bekommen erstmals einen Teil des Lohns als Festlohn. Die Fahrer bekommen Prämien und sie können sich am Unternehmen Yellow Company mit 80000 Fahrern beteiligen. In keinem Land der Welt war der Gebrauch von Taxen bereits so verbreitet, wie in den USA.
► Checker verpflichtet nach und nach alle großen Taxiunternehmen, mit Checkercabs zu fahren. Dadurch verbesserte sich besonders in NY die Qualität und Sauberkeit der Taxen und der Weg zur Monopolstellung konnte schnell ausgebaut werden.
► 1930: Der Druck unter Taxifahrer wurde sehr hoch und die Konkurrenz gnadenlos. Checker wurde unter anderem deswegen ein so großes Unternehmen, weil sie gnadenlos die Konkurrenten ausschalteten. Sie engagierten eigene Schlägertrupps, die sofort zuschlugen, sobald ein guter Standplatz von einem Konkurrenten streitig gemacht wurde. Das Geschäft war hart umkämpft. Aufgrund starker Konkurrenz und Korruption forderten 2000 Taxifahrer bei einer Demonstration 1934 auf dem Times Square bessere Regelungen.
► 1937 wurde das Lizenzsystem eingeführt und Marken zur Kontrolle eingeführt. Man wollte den meist irischen, italienischen und jüdischen Fahrern ein sichereres Einkommen garantieren, erreichte jedoch, dass die großen Flotten mehr Macht bekamen.
► In den Sechzigern wurde die Farbe gelb für alle New York Taxis vorgeschrieben, um illegale Fahrer schneller zu erkennen.
► Fahrer ohne Lizenz fuhren vorrangig Minderheiten, die von den Taxifahrern illegalerweise gemieden wurden.
► In den Siebzigern und Achtzigern stieg die Zahl von Überfällen so stark an, das Trennscheiben immer beliebter wurden
► Weil die Lizenzen immer teurer wurden, begannen kleine Unternehmen nur noch Tages- und Wochenlizenzen zu kaufen.
► 1958 startete die Produktion des legendären A9 mit Doppelscheinwerfern. Am 12.Juni 1982 wurde sie eingestellt.
► Heute alle Arten von Autos als Taxis in New York unterwegs, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.
Die Geschichte des Taxis von Paris
► Paris die Vorkriegsgeschichte ist stark durch Konkurrenzkampf der nationalen Unternehmen geprägt, die spezielle Autos als Taxen entwerfen.
► Am 03. Mai 1945 Vorstellung der Ergebnisse eines Taxiwettbewerbs mit Richtungsweisenden Ergebnissen:
• 5 Gewinner mit unterschiedlichen Eigenschaften:
• Teil des Dachs öffnet sich mit der Tür
• Schiebetüren
• leicht demontierbare Antriebseinheit
• durch flach eingebauten 2-Zylindermotor sehr großen Innenraum bei sehr kleinen Außenmaßen. Seit diesem Wettbewerb wurde kein speziell als Taxi entworfenes Auto mehr gebaut. Deswegen ging keines der Autos in Produktion.
► Es gab nie eine einheitliche Farbgebung in Frankreich.
Die Geschichte des Taxis in Holland
► Die Fahrpreise in Holland waren mal die niedrigsten der Welt, zählen jetzt zu den Höchsten.
Neue Konzepte zu Beginn der Achtziger:
► Buxi: Ein Kleinbus, der wie ein Taxi telefonisch bestellt werden kann
► Theatertaxi: Man kauft mit der Eintrittskarte die Taxifahrt zum Theater inklusive.
► Treintaxi: Speziell von der Bahn ausgesuchte Taxiunternehmen (nur mit blauen Mercedes-Taxen) fahren nach Vorlage des Zugfahrscheins für 5 Gulden (4€) an jeden innerstädtischen Zielpunkt. Dieser Service existiert immer noch.
Die Geschichte des Taxis in Lettland
► In den Zwanzigern stammte jedes 2. Taxi aus den USA.
► Taxifahrer mussten schon nach dem ersten Weltkrieg Reaktionstests durchführen( sehr früh).
► Der Kunde konnte sein Taxi frei wählen, was dazu führte, das die Taxen gut gepflegt waren.
► Siebziger: „Die besten Taxifahrer eignen sich neue Kenntnisse über die Geschichte Rigas an und können den ausländischen Touristen gute Stadtführer sein.“(Bürgermeister)
► Seit der Unabhängigkeit 1991: Aufgrund des niedrigen Lebensniveaus gibt es nur wenig Kundschaft. Die Autos sind meist alte Gebrauchtwagen aus dem Westen.
Die Geschichte des Taxis von Japan
► 1869 Anmeldung der ersten Rikscha in Japan, von hier aus verbreitete sich das Gefährt nach Shanghai, zu den großen Häfen in Südost-und Südasiens, Korea, die Südseeinseln, Südafrika und die Karibik.
► 1873 wurden sie in Serie für den Export produziert.
► 1887 wurde die Ein- Personen-Rikscha zur Norm erklärt. Mit der Einführung der Gummireifen begann der Untergang der Rikschas zuerst in den Großstädten, später überall.
Die Geschichte des Taxis von China
► In China prägten Rikschas bis in die vierziger Jahre das Straßenbild.
► In Peking wurden am Boden der Rikschas Klingeln angebracht, die die Fahrer/Kunden bis zum abwinken betätigten, um den Weg frei zu machen.
► Rikschafahrer hatten ein positives Image. Sie waren schlagfertig, weiterfahren und lebenstüchtig. Die großen Sympathien ließen sogar ein eigenes Literaturgenre entstehen.
Die Geschichte des Taxis von Hong Kong
► Taxifahren in Hong Kong zählt heute zu den bequemsten und effektivsten Taxi- Servicen der Welt.
► Die meisten Taxis sind privat, es gibt nur wenige Unternehmen.
► Preise richten sich nach Entfernung und Zeit, Gebiet, Gebühren für Gepäck und Tunnelzoll.
► In den Siebzigern wurden fast nur europäische Marken gefahren, heute Toyota Crown und Nissan Cedric und australische Ford Falcon.
► Seit 2006 ist es verboten, Dieselfahrzeuge in der Stadt zu fahren. Stattdessen ist nur noch Autogas erlaubt.
► Es gibt blaue, rote und grüne Taxis. Die Roten sind die teuersten und fahren überall, die blauen die Billigsten und fahren nur in ganz bestimmten Gebieten, um zu verhindern, dass alle Taxis nur im Zentrum fahren.
Die Geschichte des Taxis von Indien, Pakistan, Nepal und Bangladesch
► Hier sind Autorikschas sehr beliebt. Sie fahren 50km/h und bieten offiziell Platz für 3 Personen, oftmals fahren aber 6-8 Leute mit. Das Business wird in Indien als große Chance im Kampf gegen Arbeitslosigkeit gesehen, Banken bieten spezielle Kredite, um eine Autorikscha zu kaufen.
► Es gibt 2 Farbvarianten: gelb- grüne Rikschas sind Gasbetrieben, schwarz- gelbe Taxis sind benzinbetrieben.
Ende.
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